Bevor eine Wallbox an der Wand hängt, muss die Elektrik dahinter stimmen. Hausanschluss, Absicherung, Kabelquerschnitte, Lastverteilung – das sind die Punkte, an denen sich entscheidet, ob Ihre Ladestation sicher und dauerhaft funktioniert. Oder ob sie zum Problem wird.
Wir sind Elektrofachbetrieb und Ladeinfrastruktur-Spezialist in einem. Seit 2022 haben wir über 200 Ladestationen in der ganzen Schweiz installiert – und bei jeder einzelnen beginnt die Arbeit mit der Elektrik. Nicht mit der Wallbox.
Referenz · Elektroinstallation für Wallbox · Region Bern
Nr. 01 – Überblick
Warum die Elektrik bei einer Wallbox den Unterschied macht.
Viele Hausbesitzer denken bei der Wallbox zuerst an das Gerät – welches Modell, welche App, welche Ladeleistung. Dabei entscheidet die Elektroinstallation darüber, ob das Ganze funktioniert. Reicht der Hausanschluss für 11 kW zusätzlich? Sind die Sicherungen richtig dimensioniert? Wie lang ist der Kabelweg zum Parkplatz? Genau diese Fragen bestimmen den Aufwand – und die Kosten.
Wir klären das, bevor wir eine Wallbox bestellen. Jedes Projekt startet mit einem Elektro-Check: Zählerkasten, Absicherung, Leitungskapazität. Wenn etwas aufgerüstet werden muss, sagen wir das vorher. Wenn nicht, geht's direkt zur Installation. Keine Überraschungen bei der Schlussrechnung.
Nr. 02 – Leistungen
Unsere Elektriker-Leistungen rund um Ihre Ladestation.
Drei Bausteine, die zusammenspielen: Vom Check über das Upgrade bis zur intelligenten Lastverteilung.
01 – Check
Hausanschluss-Check
Ist Ihr Haus bereit für die Wallbox?
Wir prüfen, ob Ihr bestehender Netzanschluss die zusätzliche Ladeleistung verkraftet – Verteiler, Sicherungen, Zählerkonfiguration und Kabelweg. In vielen Einfamilienhäusern reicht die bestehende Infrastruktur. Wenn nicht, wissen Sie es vor dem Kauf.
Etwa jedes fünfte Haus braucht vor der Wallbox-Installation eine Anpassung – grösserer Verteiler, stärkere Absicherungen, neue Kabelquerschnitte oder Anpassung beim Netzbetreiber. Ein einziger Ansprechpartner für Wallbox und Elektro-Upgrade.
Wichtig, wenn mehrere Grossverbraucher an einem Anschluss hängen: Wallbox, Wärmepumpe, Kochherd, ggf. zweite Ladestation. Dynamisches Lastmanagement verteilt die Leistung in Echtzeit – Ihre Wallbox lädt mit dem, was gerade frei ist.
Verteiler mit Schutzorganen für die Wallbox – durch eigene Elektrofachkraft
Nr. 03 – Ablauf
So läuft der Elektro-Check für Ihre Ladestation ab.
Fünf Schritte – von der ersten Anfrage über die Vor-Ort-Prüfung bis zur Übergabe der vollständigen Dokumentation.
/ 01
Anfrage & Fotos
Sie schicken uns zwei Fotos vom Zählerkasten und eine kurze Beschreibung Ihrer Parksituation – Garage, Carport, Aussenparkplatz. Das reicht für die Ersteinschätzung.
/ 02
Offerte in 48 Stunden
Innerhalb von 48 Stunden erhalten Sie eine verbindliche Offerte. Ob ein Elektro-Upgrade nötig ist, welche Arbeiten anfallen und was das Ganze kostet – alles transparent.
/ 03
Vor-Ort-Prüfung
Bei Auftragserteilung kommen wir vorbei und prüfen die Elektrik direkt am Verteiler. Wir messen Leitungskapazitäten, prüfen Schutzorgane und dokumentieren den Ist-Zustand.
/ 04
Elektroarbeiten & Montage
Unsere eigenen Monteure führen alle Elektroarbeiten und die Wallbox-Montage in einem Zug durch. Kein separater Elektriker, kein zweiter Termin. Anmeldung beim Netzbetreiber inklusive.
/ 05
Übergabe & Dokumentation
Sie erhalten die vollständige Dokumentation: Installationsprotokoll, Nachweis der TAG und IA beim Elektrizitätswerk, Einweisung in die Wallbox – digital und auf Papier.
Hausanschluss-Check als erster Schritt jeder Wallbox-Installation
Nr. 04 – Im Detail
Was Elektroarbeiten für eine Wallbox kosten und ausmachen.
Konkrete Antworten zu Schutzorganen, Kostentreibern und regulatorischen Rahmenbedingungen.
Welche Elektroarbeiten braucht eine Wallbox wirklich?
Bei einer 11-kW-Wallbox – dem Standard für Einfamilienhäuser in der Schweiz – wird dreiphasig mit Wechselstrom (AC) geladen. Das heisst: Drei Phasen à 16 Ampere laufen vom Verteiler zur Wallbox. Das Bordladegerät im Fahrzeug wandelt den Wechselstrom dann in Gleichstrom (DC) um, mit dem die Batterie tatsächlich geladen wird.
Damit das sicher funktioniert, braucht es die richtigen Schutzorgane. In der Schweiz ist ein Fehlerstromschutzschalter (FI-Schalter) Pflicht – bei Wallboxen mindestens Typ A EV oder Typ B, je nach Modell. Dazu kommen Leitungsschutzschalter, die auf den Kabelquerschnitt und die Leitungslänge abgestimmt sein müssen. Bei Installationen im Aussenbereich ist zusätzlich eine Schutzklasse von mindestens IP54 erforderlich – das schützt die Wallbox vor Feuchtigkeit und Staub.
Viele dieser Anforderungen sind für Laien nicht sichtbar. Genau darum schreibt die Schweizer Niederspannungs-Installationsverordnung (NIV) vor, dass solche Arbeiten nur von konzessionierten Elektroinstallateuren ausgeführt werden dürfen. Wir erfüllen diese Bewilligungsvoraussetzungen des ESTI und dokumentieren jede Installation normkonform.
Was kosten die Elektriker-Leistungen für eine Wallbox?
Die Elektroarbeiten machen einen wesentlichen Teil der Gesamtkosten einer Wallbox-Installation aus. Bei einer einfachen Installation im Einfamilienhaus – kurzer Kabelweg, genügend Platz im Verteiler, keine Verstärkung nötig – liegen die Gesamtkosten inklusive Gerät zwischen CHF 1'500 und 3'500.
Teurer wird es, wenn Anpassungen nötig sind. Die häufigsten Kostentreiber bei den Elektroarbeiten:
Häufige Kostentreiber
Langer Kabelweg zwischen Verteiler und Parkplatz
Kernbohrungen durch Wände oder Kellerdecken
Aufrüstung des Hausanschlusses beim Netzbetreiber
Zusätzliche Absicherungen im Verteiler
Lastmanagement-System bei mehreren Grossverbrauchern
Montage im Aussenbereich mit wetterfester Zuleitung
Elektriker und Ladeinfrastruktur-Spezialist in einem
Der Vorteil unseres Ansatzes: Elektroarbeiten und Wallbox-Installation kommen aus demselben Betrieb. Sie brauchen nicht einen Elektriker für den Hausanschluss und eine separate Firma für die Wallbox. Wir machen beides – abgestimmt, in einem Arbeitsgang, mit einer Offerte.
Unsere Monteure arbeiten schweizweit, mit Schwerpunkt in der Region Bern und dem Mittelland. Ob Altbau in Thun mit veraltetem Verteiler oder Neubau in Olten mit vorbereiteten Leerrohren – wir kennen die typischen Ausgangssituationen und wissen, worauf es jeweils ankommt.
Wann brauchen Sie Elektriker-Leistungen für Ihre Ladestation?
Ihr Zählerkasten ist älter als 15 Jahre und Sie sind unsicher, ob er eine Wallbox verträgt.
Sie planen eine Wallbox für Ihr Einfamilienhaus und wollen vorher wissen, ob die Elektrik ausreicht.
Sie haben bereits eine Wallbox gekauft und suchen einen Elektrofachbetrieb für die fachgerechte Installation und Anmeldung.
In Ihrem Haus laufen Wallbox und Wärmepumpe an einem Anschluss – Sie brauchen ein Lastmanagement, das beide Verbraucher koordiniert.
Sie kombinieren Ihre Wallbox mit einer Photovoltaikanlage oder einem Batteriespeicher für Eigenverbrauch.
Ihre Hausverwaltung plant Ladeinfrastruktur für ein Mehrfamilienhaus – die Basisinstallation muss für mehrere Ladepunkte ausgelegt sein.
Sie wollen den Hausanschluss prüfen lassen, bevor Sie eine Wallbox bestellen.
Eine Offerte · ein Ansprechpartner · ein Arbeitsgang
Nr. 05 – Nächster Schritt
Ist Ihr Haus bereit für die Wallbox?
Zwei Fotos vom Zählerkasten reichen für die Ersteinschätzung. Wir sagen Ihnen ehrlich, was nötig ist – und was es kostet. Kein Verkaufsgespräch, keine versteckten Posten.
Häufige Fragen zu Elektriker-Leistungen für Ladestationen.
Sechs Fragen, die uns Eigenheimbesitzer am häufigsten stellen – direkt beantwortet.
Welche Elektroarbeiten sind für eine Wallbox-Installation nötig?
Das hängt von der Ausgangslage ab. Mindestens nötig sind die Verlegung eines Ladekabels vom Verteiler zum Montagepunkt, der Einbau passender Schutzorgane (FI-Schalter, Leitungsschutzschalter) und die TAG und IA beim Elektrizitätswerk. Bei älteren Häusern kann ein Upgrade des Verteilers oder eine Verstärkung des Hausanschlusses dazukommen. Wir klären das im Voraus per Foto oder vor Ort.
Brauche ich für die Wallbox einen eigenen Stromkreis?
Ja, eine Wallbox sollte immer über einen eigenen, dedizierten Stromkreis abgesichert sein – niemals über eine bestehende Steckdose oder einen geteilten Kreis. Das ist nicht nur sicherer, sondern in der Schweiz gemäss den geltenden Installationsnormen auch vorgeschrieben. Wir legen diesen Stromkreis im Rahmen der Installation an.
Kann mein bestehender Hausanschluss eine Wallbox versorgen?
In den meisten Einfamilienhäusern ja. Ein typischer Hausanschluss mit 25 Ampere pro Phase reicht für eine 11-kW-Wallbox (16 A pro Phase) – sofern nicht gleichzeitig andere Grossverbraucher laufen. Genau das prüfen wir beim Hausanschluss-Check: Wie viel Reservekapazität hat Ihr Anschluss, und braucht es ein Lastmanagement?
Was ist Lastmanagement und wann brauche ich das?
Lastmanagement verteilt die verfügbare elektrische Leistung zwischen mehreren Verbrauchern, damit der Hausanschluss nicht überlastet wird. Dynamisches Lastmanagement misst den aktuellen Verbrauch in Echtzeit und passt die Ladeleistung der Wallbox automatisch an. Sie brauchen es vor allem, wenn Wallbox und Wärmepumpe am gleichen Anschluss hängen oder wenn mehrere Ladepunkte betrieben werden.
Muss die Wallbox beim Netzbetreiber angemeldet werden?
Ja, in der Schweiz müssen Ladestationen grundsätzlich beim zuständigen Netzbetreiber gemeldet werden – auch private Ladepunkte. Bei Leistungen über 3.7 kW gelten zusätzliche Vorgaben zur Netzverträglichkeit. Wir übernehmen die komplette Anmeldung als Teil unserer Installation, Sie müssen sich um nichts kümmern.
Darf ich die Wallbox selbst installieren?
Nein. Die Schweizer Niederspannungs-Installationsverordnung (NIV) schreibt vor, dass elektrische Installationen wie eine Wallbox nur von konzessionierten Elektroinstallateuren ausgeführt werden dürfen. Das betrifft nicht nur die Montage, sondern auch die Absicherung, die Verkabelung und die Abnahme. Selbstinstallation ist nicht zulässig und kann Versicherungsansprüche gefährden.
Elektriker · Ladeinfrastruktur
Lassen Sie uns Ihre Elektrik prüfen.
Offerte kostenlos. Antwort in 48 Stunden. Hausanschluss-Check, TAG- und IA-Einreichung beim E-Werk und Fördercheck inklusive.