Wallbox mit Solaranlage – Ihr Solarstrom lädt Ihr E-Auto.
Die Solaranlage auf dem Dach produziert tagsüber mehr Strom, als der Haushalt verbraucht. Ohne Wallbox fliesst dieser Überschuss ins Netz – zu einem Bruchteil dessen, was Sie für Netzstrom bezahlen. Mit einer PV-kompatiblen Wallbox laden Sie Ihr E-Auto direkt mit eigenem Solarstrom und senken Ihre Ladekosten auf unter 10 Rp./kWh.
Wir sind Elektro- und Solartechnik-Fachbetrieb in einem – und installieren seit 2022 Wallboxen mit PV-Integration in der ganzen Schweiz. Über 200 Ladestationen sind bisher in Betrieb. Sie erhalten eine Kombi-Offerte für Wallbox und Energiemanagement, abgestimmt auf Ihre bestehende oder geplante Solaranlage.
Referenz · Wallbox mit PV-Integration · Mittelland
Nr. 01 – Überblick
Warum Wallbox und Solaranlage zusammengehören.
Die Kombination aus Wallbox und Photovoltaikanlage ist ökonomisch und ökologisch der grösste Hebel beim E-Auto-Laden zuhause. Wer eigenen Solarstrom nutzt, statt ihn zum Rückspeisetarif abzugeben, spart pro Kilowattstunde die Differenz zwischen Einspeisevergütung und Bezugstarif – in vielen Regionen der Schweiz sind das 15–20 Rp./kWh. Über ein Jahr summiert sich das schnell auf CHF 500–800 bei einem durchschnittlichen E-Auto.
Das Problem: Nicht jede Wallbox kann PV-Überschuss intelligent nutzen. Es braucht eine kompatible Ladestation, passende Schnittstellen und in den meisten Fällen ein Energiemanagementsystem (EMS), das Erzeugung, Hausverbrauch und Ladevorgang koordiniert. Genau hier setzen wir an – als Betrieb, der sowohl die Elektroinstallation als auch die Solartechnik-Seite kennt.
Nr. 02 – Leistungen
Was unsere Wallbox-Solar-Integration umfasst.
Zwei Bausteine, eine abgestimmte Lösung. Welche Tiefe Ihre Integration braucht, hängt von Wechselrichter, Hausanschluss und weiteren Verbrauchern ab.
01 – PV-Überschuss
PV-Überschussladen
Solarstrom direkt ins Auto
Beim PV-Überschussladen erkennt das Energiemanagementsystem, wann Ihre Solaranlage mehr Strom produziert, als der Haushalt gerade verbraucht. Der Überschuss fliesst automatisch in die Wallbox. Statt 5–8 Rp./kWh Rückspeisetarif nutzen Sie denselben Strom zum Laden – und vermeiden Netzbezug zu 20–30 Rp./kWh.
Wenn neben der Wallbox auch eine Wärmepumpe am selben Hausanschluss hängt, wird die Verteilung der verfügbaren Leistung entscheidend. Ein Energiemanagementsystem koordiniert, wann die Wärmepumpe Warmwasser bereitet, wann das Auto lädt und wann der Haushalt Vorrang hat – ohne Lastspitzen am Hausanschluss.
Fünf Schritte, transparenter Prozess. Von der Anfrage bis zum ersten Solarladevorgang sind es in der Regel 3 bis 5 Wochen.
/ 01
Anfrage & Bestandsaufnahme
Sie kontaktieren uns mit Angaben zu Ihrer Solaranlage – Leistung, Wechselrichter, Baujahr – und Parksituation. Falls Sie noch keine PV-Anlage haben: Wir planen die Wallbox so, dass sie später problemlos integriert werden kann.
/ 02
Kombi-Offerte in 48 h
Wir prüfen die Kompatibilität Ihrer PV-Anlage mit den in Frage kommenden Wallbox-Modellen und erstellen eine verbindliche Offerte – inklusive Energiemanagement, falls nötig. Kein Preisschock bei der Schlussrechnung.
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Vor-Ort-Termin & Anmeldung E-Werk
Bei Auftragserteilung prüfen unsere Monteure den Wechselrichter, den Zählerkasten und den Leitungsweg vor Ort. Im Anschluss reichen wir Technisches Anschlussgesuch (TAG) und Installationsanzeige (IA) beim Elektrizitätswerk ein – beides muss vor der Montage freigegeben sein.
/ 04
Installation & Konfiguration
Sobald das E-Werk grünes Licht gibt, montieren wir die Wallbox, binden sie an die PV-Anlage an und konfigurieren das Überschussladen. Je nach Komplexität dauert die Montage 1–3 Arbeitstage. Wir testen das System unter realen Bedingungen – mit Ihrem Fahrzeug, Ihrer Solarproduktion und Ihrem Hausverbrauch.
/ 05
Übergabe & Einweisung
Sie erfahren, wie das PV-Überschussladen funktioniert, wie Sie zwischen Modi wechseln (reiner Solarstrom vs. Schnellladen) und wie Sie den Energiefluss in der App überwachen. Dazu die vollständige Dokumentation inklusive der freigegebenen TAG- und IA-Unterlagen.
Nr. 04 – Im Detail
Wie PV-Überschussladen technisch funktioniert, was es kostet, was Sie wissen sollten.
Die wichtigsten Fragen rund um Technik, Kosten, Förderung und regionale Eigenheiten – kompakt beantwortet.
Wie PV-Überschussladen technisch funktioniert
Beim Überschussladen kommuniziert ein Energiemanagementsystem (EMS) mit dem Wechselrichter der Solaranlage und der Wallbox. Das EMS misst laufend drei Werte: die aktuelle PV-Produktion, den Hausverbrauch und die daraus resultierende Überschussleistung. Sobald genügend Überschuss vorhanden ist, signalisiert das EMS der Wallbox, mit dem Laden zu beginnen.
Die Mindestleistung für einen Ladevorgang liegt bei rund 1.4 kW (einphasig, 6 Ampere) – darunter startet kein Ladevorgang. Bei einer typischen 10-kWp-Anlage reicht die Überschussleistung an einem sonnigen Tag aber problemlos für 6–8 Stunden Laden mit 3–7 kW. Über Nacht oder bei schlechtem Wetter greift die Wallbox auf Netzstrom zurück, sofern Sie das so konfigurieren.
Wichtig: Nicht jede Wallbox unterstützt PV-Überschussladen ab Werk. Nötig ist entweder eine direkte Schnittstelle zum Wechselrichter (z.B. Modbus TCP) oder die Anbindung über ein externes EMS. Wir wählen Wallbox und EMS so, dass sie zu Ihrem Wechselrichter passen – herstellerunabhängig. Ob Fronius, SolarEdge, Huawei oder Kostal auf dem Dach: Wir finden die richtige Kombination.
Was kostet eine Wallbox mit PV-Integration?
Die Kosten für eine Wallbox mit Solaranbindung liegen in der Schweiz typischerweise zwischen CHF 2'500 und 6'500 – je nach Ausgangslage. Der Unterschied zur reinen Wallbox-Installation (CHF 1'500–5'500) liegt vor allem im Energiemanagementsystem und gegebenenfalls einem zusätzlichen Smartmeter.
OCPP – das Open Charge Point Protocol – ist dabei ein offener Kommunikationsstandard, der Wallboxen mit verschiedenen Management- und Abrechnungssystemen verbindet. Für eine zukunftssichere Installation empfehlen wir Wallboxen mit OCPP-Unterstützung, da sie flexibel an wechselnde Energiemanagement-Lösungen angebunden werden können.
Die Amortisation der Mehrkosten für die PV-Integration hängt von Ihrer Solarproduktion, dem Fahrprofil und den lokalen Stromtarifen ab. Bei typischen Bedingungen in der Schweiz – Bezugstarif um 25 Rp./kWh, Rückspeisetarif um 8 Rp./kWh – rechnet sich die PV-Integration innerhalb von 3–5 Jahren.
Was den Preis beeinflusst
Wallbox-Modell und Funktionsumfang (Smart-Charging, App, OCPP)
Art des Energiemanagementsystems (einfach vs. mit Wärmepumpen-Einbindung)
Kompatibilität mit dem vorhandenen Wechselrichter
Kabelweg und Installationsaufwand
Zusätzliche Hardware (Smartmeter, CT-Wandler für Strommessung)
Verstärkung des Hausanschlusses, falls nötig
Förderung für Wallbox und Solaranlage
Für Wallboxen gibt es in der Schweiz keine einheitliche Bundesförderung. Je nach Kanton und Gemeinde sind Beiträge zwischen CHF 250 und 3'000 möglich – teils speziell für die Kombination mit PV-Anlagen. Der Kanton Zürich hat ein Förderprogramm für Ladeinfrastruktur aufgelegt (Budgetstand April 2026 prüfen), Basel-Stadt fokussiert auf Grundinstallationen, Luzern fördert auch Basisinfrastruktur für E-Mobilität.
Für die Solaranlage selbst gibt es zusätzlich die Einmalvergütung (EIV) des Bundes. Wir prüfen vor Baubeginn, welche kantonalen Förderungen für Wallboxen für Ihre Situation in Frage kommen – und helfen beim Antrag. Eine aktuelle Übersicht zu PV-Förderungen bietet der Branchenverband Swissolar.
Wallbox mit Solaranlage in Bern, Thun, Olten, Solothurn und Biel
In der Region Bern und dem Mittelland sind viele Einfamilienhäuser bereits mit PV-Anlagen ausgestattet – oder die Nachrüstung ist geplant. Wir kennen die gängigen Wechselrichter-Marken und EMS-Systeme in der Region und wissen, welche Kombinationen in der Praxis zuverlässig funktionieren.
Die Sonneneinstrahlung im Mittelland liegt bei rund 1'100–1'200 kWh/m² pro Jahr. Eine typische 10-kWp-Anlage produziert damit 9'000–11'000 kWh jährlich – genug, um neben dem Haushalt auch ein E-Auto zu einem grossen Teil solar zu laden. Ob Ihr Dach in Thun, Biel oder Solothurn steht: Wir analysieren Ihre PV-Produktion und dimensionieren die Wallbox-Lösung entsprechend.
Wann lohnt sich eine Wallbox mit Solaranlage?
Sie haben bereits eine PV-Anlage und speisen mehr Strom ins Netz ein, als Sie möchten – das E-Auto wäre der ideale Eigenverbraucher.
Sie planen eine neue Solaranlage und wollen Wallbox und PV von Anfang an aufeinander abstimmen.
Sie laden Ihr E-Auto bisher nur mit Netzstrom und wollen die Ladekosten deutlich senken.
Sie haben eine Wärmepumpe und suchen eine Lösung, die alle grossen Verbraucher im Haus intelligent koordiniert.
Sie denken über einen Batteriespeicher als Ergänzung nach, um auch abends und nachts mit Solarstrom zu laden.
Sie fahren täglich 30–60 km und wollen diese Strecke möglichst vollständig mit eigenem Solarstrom abdecken.
Sagen Sie uns, welche Solaranlage Sie haben (oder planen) – wir sagen Ihnen, welche Wallbox dazu passt und was die Integration kostet. Verbindliche Offerte, keine Überraschungen.
Sechs Fragen, die uns Eigenheimbesitzer mit PV-Anlage am häufigsten stellen – direkt beantwortet.
Kann ich meine bestehende Solaranlage mit einer Wallbox kombinieren?
Ja, in den meisten Fällen. Die Voraussetzung ist ein kompatibler Wechselrichter und eine Wallbox, die PV-Überschussladen unterstützt. Die Verbindung läuft über ein Energiemanagementsystem (EMS), das Produktion, Hausverbrauch und Ladevorgang koordiniert. Wir prüfen die Kompatibilität Ihrer bestehenden Anlage und empfehlen die passende Wallbox.
Wie viel Solarstrom brauche ich, um mein E-Auto zu laden?
Die Mindestleistung für einen Ladevorgang liegt bei rund 1.4 kW. Eine typische 10-kWp-Anlage in der Schweiz produziert an einem sonnigen Tag deutlich mehr. Für den Alltag – etwa 30–50 km Fahrleistung pro Tag – reichen rund 6–10 kWh Solarstrom, die an einem guten Tag problemlos als Überschuss anfallen.
Was kostet eine Wallbox mit PV-Anbindung?
Die Gesamtkosten liegen in der Schweiz zwischen CHF 2'500 und 6'500 – inklusive Wallbox, Energiemanagementsystem und Installation. Der Mehrpreis gegenüber einer reinen Wallbox-Installation liegt vor allem im EMS und gegebenenfalls einem Smartmeter. Die Mehrkosten amortisieren sich in der Regel innerhalb von 3–5 Jahren über die eingesparten Ladekosten.
Kann die Wallbox auch bei schlechtem Wetter laden?
Ja. Sie haben die Wahl zwischen reinem Solarladen (nur bei Überschuss) und Hybrid-Modus (Solar bevorzugt, Rest aus dem Netz). Für die meisten Nutzer ist der Hybrid-Modus sinnvoll: Das Auto lädt bevorzugt mit Solarstrom, wird aber über Nacht oder bei schlechtem Wetter trotzdem geladen, damit es morgens voll ist.
Brauche ich einen Batteriespeicher für das Solarladen?
Nein, ein Batteriespeicher ist keine Voraussetzung. Die Wallbox kann den Solarstrom direkt nutzen, sobald die PV-Anlage genügend Überschuss produziert. Ein Speicher macht dann Sinn, wenn Sie auch abends und nachts mit Solarstrom laden möchten – oder wenn Ihre Solaranlage deutlich mehr produziert, als Haushalt und Auto tagsüber verbrauchen.
Welche Wallbox-Modelle eignen sich für PV-Überschussladen?
Gut geeignet sind Wallboxen mit Schnittstellen für Energiemanagementsysteme – zum Beispiel Modelle von KEBA, go-eCharger, ABB oder Mennekes mit Modbus-TCP- oder OCPP-Unterstützung. Welches Modell optimal passt, hängt von Ihrem Wechselrichter, Ihrem Budget und Ihren Anforderungen an App-Steuerung und Smart Charging ab.
Wallbox · PV-Integration
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