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Ladestation Zuhause

Ratgeber

Voraussetzungen für die Wallbox –

was Ihr Haus braucht.

Das E-Auto steht in der Einfahrt – aber kann Ihr Haus überhaupt eine Wallbox versorgen? Die Antwort hängt von drei Dingen ab: dem Hausanschluss, dem Zählerkasten und dem Leitungsweg zum Parkplatz. In den meisten Einfamilienhäusern lässt sich eine 11-kW-Wallbox problemlos nachrüsten. Aber nicht in allen.

Wir prüfen die Voraussetzungen bei Ihnen vor Ort – und sagen Ihnen ehrlich, was möglich ist und was nicht. Seit 2022 haben wir über 200 Ladestationen in der ganzen Schweiz installiert. Den Hausanschluss-Check machen wir kostenlos bei Auftragserteilung.

Seit 2022
in der Schweiz
200+
installierte Ladestationen
SEV/VSE
zertifizierter Elektrofachbetrieb
48 h
Offerte nach Anfrage
Wallbox an einem Schweizer Einfamilienhaus – Voraussetzungen für die Installation geprüft

Referenz · 11-kW-Wallbox · Voraussetzungen vor Ort geprüft

Nr. 01 – Auf einen Blick

Das Wichtigste zu den Voraussetzungen für eine Wallbox.

Sechs Punkte, die das Wesentliche zusammenfassen – bevor Sie tiefer einsteigen.

Hausanschluss

Mindestens 25 A pro Phase – bei den meisten EFH ab Baujahr 1980 gegeben.

Zählerkasten

Freier Platz für Leitungsschutzschalter und FI-Schalter (Typ A EV oder Typ B).

Leitungsweg

Distanz vom Verteiler zum Parkplatz – grösster variabler Kostenfaktor.

Bewilligung

Baubewilligung in der Regel nicht nötig – TAG und IA beim E-Werk hingegen schon.

11 oder 22 kW

11 kW reicht für 95 % der privaten Nutzung. 22 kW lohnt sich im EFH selten.

Eigentum

EFH einfach – Mietverhältnis und Stockwerkeigentum brauchen Zustimmung.

Nr. 02 – Im Detail

Was Ihr Haus für eine Wallbox tatsächlich braucht.

Hausanschluss, Zählerkasten, Leitungsweg und Anmeldung beim E-Werk – im Klartext erklärt.

Voraussetzung 1: Der Hausanschluss

Der Hausanschluss ist die Verbindung zwischen dem öffentlichen Stromnetz und Ihrem Gebäude. Er bestimmt, wie viel elektrische Leistung gleichzeitig verfügbar ist – für Herd, Waschmaschine, Wärmepumpe und eben auch für die Wallbox.

Für eine 11-kW-Wallbox benötigen Sie einen dreiphasigen Anschluss mit mindestens 25 Ampere pro Phase. Die meisten Einfamilienhäuser in der Schweiz haben das. Ältere Liegenschaften mit einem einphasigen oder schwach dimensionierten Anschluss brauchen unter Umständen ein Upgrade – das klären wir beim Hausanschluss-Check vor dem Wallbox-Einbau.

Bei einem 22-kW-Anschluss steigt der Bedarf auf mindestens 32 Ampere pro Phase. In der Praxis ist das im Einfamilienhaus selten sinnvoll, weil die meisten Fahrzeuge ohnehin nur mit 11 kW laden – und der Mehraufwand bei Installation und Absicherung den Nutzen übersteigt.

Voraussetzung 2: Der Zählerkasten

Im Zählerkasten (auch Verteilung oder Elektro-Tableau genannt) werden die Sicherungen und Schutzorgane für Ihre Wallbox untergebracht. Konkret braucht es einen Leitungsschutzschalter (z.B. 3 × 16 A für 11 kW), einen Fehlerstromschutzschalter (FI-Schalter) – mindestens Typ A EV, bei manchen Wallbox-Modellen Typ B – und freie Plätze für diese Komponenten.

Einige Wallboxen haben einen DC-Fehlerstromschutz bereits integriert, dann genügt ein externer Typ A. Ist der Zählerkasten voll oder veraltet, kann ein Ausbau oder Ersatz nötig sein. Das ist einer der häufigsten Kostentreiber bei einer Wallbox-Installation – und ein Grund, warum eine Vor-Ort-Beurteilung immer sinnvoll ist.

Voraussetzung 3: Der Leitungsweg

Die Distanz zwischen Zählerkasten und Wallbox-Standort bestimmt die Kabellänge, den Installationsaufwand und damit einen erheblichen Teil der Kosten. Kurze Wege durch einen Kellerraum zur angrenzenden Garage sind einfach. Lange Wege über mehrere Stockwerke, durch Aussenwände oder unter einer Einfahrt hindurch sind aufwendiger.

Was den Leitungsweg verteuert: Kernbohrungen durch Beton oder Mauerwerk, Kabelkanäle im Aussenbereich, Grabarbeiten bei freistehenden Garagen oder Carports und Brandschutzanforderungen in Tiefgaragen. In der Schweiz rechnen Sie bei einer typischen EFH-Installation mit Gesamtkosten zwischen CHF 2'800 und 4'500 – wobei der Leitungsweg der grösste variable Faktor ist. Einen realistischen Kostenüberblick finden Sie in unserem Ratgeber.

Voraussetzung 4: Anmeldung beim E-Werk – TAG und IA

In der Schweiz muss jede Wallbox-Installation beim zuständigen Elektrizitätswerk angemeldet werden. Das Technische Anschlussgesuch (TAG) beschreibt, welche Leistung Sie zusätzlich benötigen – es muss vor der Installation genehmigt sein. Die Installationsanzeige (IA) beschreibt, was genau installiert wird – sie muss ebenfalls beim Elektrizitätswerk eingereicht und freigegeben werden.

Beide Dokumente übernehmen wir – Sie müssen sich um diesen Papierkram nicht kümmern. Eine klassische Baubewilligung ist für eine Wallbox auf einem bestehenden Parkplatz in der Regel nicht erforderlich. Kantonal oder kommunal können aber Meldepflichten bestehen – das klären wir ebenfalls im Vorfeld. Das Eidgenössische Starkstrominspektorat (ESTI) regelt die übergeordneten Vorschriften für Elektroinstallationen in der Schweiz.

Was funktioniert – und was selten geht

Nicht jede Konstellation ist gleich einfach. Die folgende Übersicht zeigt, was in der Praxis meist problemlos klappt – und wo es Hürden gibt:

Funktioniert problemlos

  • EFH ab Baujahr 1980 mit dreiphasigem Anschluss
  • Garage oder Carport direkt am Haus
  • Bestehender Parkplatz im Sonderrecht
  • Kabelweg unter 15 Metern
  • Mietwohnung mit Vermieter-Zustimmung

Geht selten ohne Mehraufwand

  • Einphasiger Hausanschluss aus Altbau
  • 22-kW-Wallbox ohne Anschluss-Upgrade
  • Lange Aussenkabel ohne Erdarbeiten
  • Installation ohne TAG und IA beim E-Werk
  • STWEG ohne Versammlungsbeschluss

So klären wir Ihre Voraussetzungen

Ob Ihr Haus bereit ist für eine Wallbox, lässt sich nicht pauschal beantworten – aber es lässt sich schnell herausfinden. Unser Vorgehen:

  1. 01

    Fotos schicken

    Zwei Fotos genügen für die Ersteinschätzung – eines vom Zählerkasten und eines vom geplanten Wallbox-Standort.

  2. 02

    Offerte in 48 Stunden

    Wir erstellen eine kostenlose Offerte mit Einschätzung der Machbarkeit, der Kosten und allfälliger Hürden.

  3. 03

    Vor-Ort-Termin

    Bei Auftragserteilung kommen wir vorbei, messen den Leitungsweg ein und prüfen den Hausanschluss im Detail.

  4. 04

    TAG und IA einreichen

    Wir reichen Technisches Anschlussgesuch und Installationsanzeige beim zuständigen Elektrizitätswerk ein – vor der ersten Schraube.

  5. 05

    Montage in 1–3 Tagen

    Sobald das E-Werk grünes Licht gibt, montieren unsere eigenen Monteure die Wallbox. Inklusive Einweisung und Dokumentation.

Wenn Sie Ihre Wallbox mit einer Solaranlage kombinieren oder einen Batteriespeicher integrieren möchten, planen wir das von Anfang an mit ein. Bei MFH- und STWEG-Projekten erstellen wir zusätzlich ein Konzept, das Sie der Versammlung vorlegen können.

Elektrofachkraft prüft Hausanschluss und Zählerkasten vor der Wallbox-Installation

Hausanschluss-Check vor Ort durch eigene Elektrofachkraft

Nr. 03 – Sechs Voraussetzungen

Voraussetzungen für die Wallbox im Überblick.

Die sechs Punkte, die wir bei jeder Wallbox-Installation prüfen – kompakt zusammengefasst.

Voraussetzung 01

Hausanschluss

Dreiphasig, mind. 25 A pro Phase

Für eine 11-kW-Wallbox brauchen Sie einen dreiphasigen Anschluss mit mindestens 25 A pro Phase. Bei einer 22-kW-Wallbox steigt der Bedarf auf 32 A pro Phase. Bei älteren Liegenschaften mit einphasigem oder schwach dimensioniertem Anschluss klären wir, ob ein Upgrade nötig ist.

Hausanschluss-Check vor dem Wallbox-Einbau

Voraussetzung 02

Zählerkasten

Platz für LS, FI und Lastmanagement

Im Verteiler braucht es einen Leitungsschutzschalter (z.B. 3 × 16 A für 11 kW), einen FI-Schalter (Typ A EV oder Typ B) und freie Plätze für diese Komponenten. Ein voller oder veralteter Zählerkasten ist einer der häufigsten Kostentreiber bei Wallbox-Installationen.

Voraussetzung 03

Leitungsweg

Vom Verteiler zum Parkplatz

Die Kabellänge bestimmt einen erheblichen Teil der Kosten. Kurze Wege durch einen Kellerraum sind einfach, lange Wege über mehrere Stockwerke, durch Aussenwände oder unter einer Einfahrt aufwendiger. Kernbohrungen, Kabelkanäle, Grabarbeiten – alles möglich, alles preisrelevant.

Realistischer Kostenüberblick zur Wallbox

Voraussetzung 04

TAG & IA beim E-Werk

Pflicht – aber wir übernehmen es

Jede Wallbox-Installation muss beim zuständigen Elektrizitätswerk angemeldet werden. Technisches Anschlussgesuch (TAG) und Installationsanzeige (IA) reichen wir vor der Montage ein. Eine klassische Baubewilligung ist auf bestehenden Parkplätzen in der Regel nicht nötig.

Eidgenössisches Starkstrominspektorat (ESTI)

Voraussetzung 05

Eigentumsverhältnisse

EFH, Miete oder Stockwerkeigentum

Im Einfamilienhaus entscheiden Sie selbst. Als Mieter brauchen Sie die schriftliche Zustimmung der Vermieterschaft. Im Stockwerkeigentum betrifft die Installation Gemeinschaftsbereiche – je nach Reglement braucht es einen Versammlungsbeschluss.

Wallbox als Mieter installieren lassen

Voraussetzung 06

11 kW oder 22 kW

Realistische Leistung wählen

11 kW lädt eine durchschnittliche Batterie in 6–8 Stunden – über Nacht mehr als genug. 22 kW braucht stärkere Absicherung (32 A pro Phase) und wird von vielen Fahrzeugen intern auf 11 kW gedrosselt. Im EFH ist der Mehraufwand selten gerechtfertigt.

Vollständiger Vergleich 11 kW vs. 22 kW
Wallbox an einem Schweizer Einfamilienhaus – sauber installiert, alle Voraussetzungen erfüllt

Saubere Installation – alle Voraussetzungen vor Baubeginn geklärt

Nr. 04 – Schnell-Check

Drei typische Wohnsituationen im Vergleich.

EFH neu, EFH alt, Stockwerkeigentum – wie sich die Voraussetzungen in der Praxis unterscheiden.

EFH · Standard

EFH ab Baujahr 1990

  • Dreiphasiger Anschluss vorhanden
  • Zählerkasten mit freien Plätzen
  • Garage direkt am Haus

Status

Voraussetzungen erfüllt

EFH · Älter

EFH Baujahr 1965, nicht saniert

  • Anschluss unterdimensioniert oder einphasig
  • Zählerkasten oft ausgereizt
  • Vor-Ort-Termin nötig

Status

Upgrade prüfen

STWEG / MFH

Wohnung in Stockwerkeigentum

  • Versammlungsbeschluss meist nötig
  • Lastmanagement obligatorisch
  • Konzept für künftige Ladepunkte

Status

Konzept-Pflicht

Der einfachste Weg zur Klärung: Schicken Sie uns zwei Fotos – eines vom Zählerkasten und eines vom Parkplatz. Damit können wir eine erste Einschätzung geben und Ihnen innerhalb von 48 Stunden eine Offerte erstellen. Mehr zur Wallbox im Einfamilienhaus oder im Stockwerkeigentum.

Familie zuhause – Wallbox in der Garage, Voraussetzungen erfüllt, E-Auto lädt

Eigener Anschluss · eigene Voraussetzungen · eigene Wallbox

Nr. 05 – Nächster Schritt

Erfüllt Ihr Haus die Voraussetzungen?

Schicken Sie uns zwei Fotos – Zählerkasten und Parkplatz. Wir sagen Ihnen innerhalb von 48 Stunden, ob und wie eine Wallbox bei Ihnen möglich ist. Die Offerte ist kostenlos.

  • Kostenlose Offerte in 48 Stunden
  • TAG- & IA-Einreichung beim E-Werk inklusive
  • Fördercheck vor Baubeginn
Nr. 06 – Fragen & Antworten

Häufige Fragen zu den Voraussetzungen für eine Wallbox.

Sechs Fragen, die uns Eigenheimbesitzer und Mieter am häufigsten stellen – direkt beantwortet.

Welche elektrischen Voraussetzungen braucht mein Haus für eine Wallbox?

Sie brauchen einen dreiphasigen Hausanschluss mit mindestens 25 Ampere pro Phase für eine 11-kW-Wallbox. Ausserdem muss im Zählerkasten Platz für einen Leitungsschutzschalter und einen FI-Schutzschalter sein. Bei den meisten Einfamilienhäusern in der Schweiz, die nach 1980 gebaut wurden, sind diese Voraussetzungen erfüllt.

Brauche ich eine Baubewilligung für eine Wallbox?

Nein, in den meisten Fällen ist keine Baubewilligung nötig, wenn die Wallbox auf einem bestehenden Parkplatz installiert wird. Allerdings muss jede Installation beim zuständigen Elektrizitätswerk angemeldet werden – über ein Technisches Anschlussgesuch (TAG) und eine Installationsanzeige (IA). Beides übernehmen wir für Sie.

Kann ich eine Wallbox auch als Mieter installieren lassen?

Ja, grundsätzlich schon – aber Sie brauchen die schriftliche Zustimmung Ihrer Vermieterschaft. Die Kosten tragen in der Regel Sie als Mieter. Wir erstellen Ihnen ein Konzept, das Sie Ihrem Vermieter vorlegen können, damit die Entscheidung leichter fällt.

Reicht ein normaler Hausanschluss für eine Wallbox?

Für eine 11-kW-Wallbox reicht der bestehende Hausanschluss in den meisten Schweizer Einfamilienhäusern aus. Nur bei älteren Gebäuden mit unterdimensioniertem Anschluss oder bei einer 22-kW-Wallbox kann ein Upgrade nötig sein. Ob Ihr Anschluss genügt, sehen wir anhand eines Fotos vom Zählerkasten.

Wie lange dauert die Installation einer Wallbox?

Die Montage dauert je nach Situation 1–3 Arbeitstage. Vor der Installation reichen wir das Technische Anschlussgesuch (TAG) und die Installationsanzeige (IA) beim zuständigen Elektrizitätswerk ein. Die gesamte Durchlaufzeit von Offerte bis fertige Wallbox beträgt typischerweise 2–4 Wochen.

Was kostet eine Wallbox-Installation in der Schweiz?

Im Einfamilienhaus rechnen Sie mit Gesamtkosten von CHF 2'800 bis 4'500 für eine 11-kW-Wallbox inklusive Installation. Der grösste Kostenfaktor ist der Leitungsweg zwischen Zählerkasten und Parkplatz. Je nach Kanton gibt es Förderungen – wir prüfen Ihren Anspruch vor Baubeginn.

Ratgeber · Voraussetzungen

Lassen Sie uns Ihren Hausanschluss prüfen.

Hausanschluss-Check kostenlos. Antwort in 48 Stunden – inklusive Offerte mit Beurteilung von Zählerkasten und Leitungsweg.