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Ladestation Zuhause

Vom STWEG-Beschluss zur fertigen Ladestation

Wallbox im Stockwerkeigentum – Zustimmung, Kosten und Umsetzung.

Sie wollen Ihr E-Auto in der Tiefgarage laden, aber die Liegenschaft gehört nicht Ihnen allein. Im Stockwerkeigentum braucht eine Wallbox-Installation mehr als nur einen freien Parkplatz – sie braucht die Zustimmung der Eigentümergemeinschaft, ein Konzept für die Kostenverteilung und eine Installation, die auch für künftige Ladepunkte funktioniert.

Genau das liefern wir: ein technisches Konzept mit Kostenaufstellung, das Sie direkt an die STWEG-Versammlung mitnehmen können. Seit 2022 haben wir über 200 Ladestationen in der Schweiz installiert – mit eigenen Monteuren, ohne Subunternehmer. TAG und IA beim Elektrizitätswerk, Fördercheck und Dokumentation sind bei jeder Installation dabei.

Seit 2022
in der Schweiz
200+
installierte Ladestationen
SEV/VSE
zertifizierter Elektrofachbetrieb
48 h
Offerte nach Anfrage
Wallboxen in einer Tiefgarage einer Stockwerkeigentümer-Liegenschaft in der Schweiz

Referenz · Tiefgarage mit dynamischem Lastmanagement · Region Bern

Nr. 01 — Überblick

Warum die Wallbox im Stockwerkeigentum komplizierter ist.

Im Einfamilienhaus entscheiden und bezahlen Sie allein. Im Stockwerkeigentum ist das anders: Die Tiefgarage gehört der Gemeinschaft, der Hausanschluss wird geteilt, und jede bauliche Veränderung an gemeinschaftlichen Teilen braucht einen Beschluss der Stockwerkeigentümergemeinschaft (STWEG). Selbst wenn Ihr Parkplatz im Sonderrecht liegt, führt die Stromleitung in der Regel durch gemeinschaftliche Bereiche – und genau da wird es bewilligungspflichtig.

Die grösste Hürde ist selten die Technik, sondern die Vorbereitung: Wer trägt welche Kosten? Was steht im Reglement? Reicht der Hausanschluss für mehrere Ladepunkte? Wir liefern die technische Entscheidungsgrundlage – Konzept, Kostenaufstellung und Varianten – damit Sie vorbereitet in die Versammlung gehen.

Nr. 02 — Leistungen

Was wir bei der Wallbox im Stockwerkeigentum übernehmen.

Vier Bausteine, ein durchgängiger Prozess. Vom Machbarkeits-Check über die STWEG-Vorlage bis zur Verbrauchserfassung pro Parkplatz.

01 — Vorbereitung

Machbarkeits-Check und STWEG-Vorlage

Konzept, das die Versammlung überzeugt

Prüfung von Zählerkasten, Hausanschluss und Kabelweg. Daraus entsteht eine Machbarkeitseinschätzung, eine Kostenaufstellung (Basisinfrastruktur vs. Ladepunkt) und ein Vorschlag für die Kostenteilung – direkt als Traktandum verwendbar.

Konzept für Ihre STWEG anfragen

02 — Planung

Lastmanagement für mehrere Ladepunkte

Im Stockwerkeigentum nicht optional

Dynamisches Lastmanagement über alle Ladepunkte, OCPP-fähige Wallboxen (offener Standard für Steuerung und Abrechnung) und Dimensionierung für den späteren Ausbau – heute 3 Ladepunkte, morgen 15.

Lastmanagement für Ihre Liegenschaft

03 — Installation

Montage mit TAG und IA beim E-Werk

Eigene Monteure, kein Subunternehmer

Fachgerechte Installation durch zertifizierte Elektrofachkraft, Anmeldung beim zuständigen Netzbetreiber und – wo verfügbar – Förderantrag (je nach Kanton CHF 250–3'000 pro Ladepunkt).

Installation in Ihrer Tiefgarage anfragen

04 — Abrechnung

Verbrauchserfassung pro Parkplatz

Damit jeder nur den eigenen Strom bezahlt

Eigener Zähler oder OCPP-basierte Verbrauchserfassung pro Ladepunkt (MID-zertifiziert oder Backend-basiert), Einweisung für jede Partei und vollständige Anlagendokumentation für die Verwaltung.

Abrechnungs-Lösung besprechen
Elektrofachkraft installiert eine Wallbox in einer Tiefgarage einer Schweizer Liegenschaft

Tiefgaragen-Installation durch eigene Elektrofachkraft

Nr. 03 — Ablauf

So läuft Ihre Wallbox-Installation im Stockwerkeigentum ab.

Fünf Schritte – mit dem Schwerpunkt auf einer sauberen Vorbereitung der STWEG-Versammlung, bevor die Montage beginnt.

  1. / 01

    Anfrage & Machbarkeits-Check

    Sie schildern uns die Situation – Anzahl Parkplätze, bestehender Hausanschluss, Reglementsfragen. Wir prüfen vor Ort und dokumentieren die technische Ausgangslage.

  2. / 02

    STWEG-Vorlage & Offerte

    Sie erhalten eine Kostenaufstellung mit klarer Aufteilung Gemeinschaft vs. Einzelpartei – als Traktandum für die nächste Versammlung. Inklusive Vorschlag zum Verteilschlüssel.

  3. / 03

    Beschluss & Planung

    Nach Zustimmung der STWEG-Versammlung planen wir Lastmanagement, Wallbox-Modelle und Kabelwege. TAG und IA beim Elektrizitätswerk reichen wir ein.

  4. / 04

    Installation in 1–3 Tagen

    Eigene Monteure installieren Basisinfrastruktur und Ladepunkte. Je nach Anzahl der Wallboxen und Kabellänge dauert die Montage 1–3 Arbeitstage.

  5. / 05

    Inbetriebnahme & Abrechnung

    Konfiguration des Lastmanagements, Einrichtung der Verbrauchserfassung pro Parkplatz, Einweisung für jede Partei und Anlagendokumentation für die Verwaltung.

Nr. 04 — Im Detail

Zustimmung, Kosten und wie die STWEG zustimmt.

Die wichtigsten Fragen zu Recht, Kostenteilung und Argumenten – kompakt beantwortet.

Zustimmung der Eigentümergemeinschaft – was das Schweizer Recht vorsieht

Ob die Stockwerkeigentümerversammlung einer Wallbox-Installation zustimmen muss, hängt von der konkreten Situation ab. Zwei Faktoren sind entscheidend: Liegt Ihr Parkplatz im Sonderrecht? Und führt die Installation über gemeinschaftliche Gebäudeteile?

In vielen Liegenschaften liegt der Tiefgaragenplatz im Sonderrecht – Sie dürfen ihn also nutzen, wie Sie wollen. Die Stromleitung zur Wallbox muss aber durch die gemeinschaftliche Tiefgarage geführt werden. Das gilt als bauliche Massnahme an gemeinschaftlichen Teilen und braucht in der Regel die Zustimmung der STWEG-Versammlung. Das Reglement der Stockwerkeigentümergemeinschaft legt fest, ob ein einfaches Mehr oder eine qualifizierte Mehrheit nötig ist.

Unser Tipp: Gehen Sie nicht mit einer vagen Idee in die Versammlung, sondern mit einem konkreten Konzept. Wir liefern Ihnen eine Kostenaufstellung, die zeigt, was die Gemeinschaft für die Basisinfrastruktur bezahlt und was auf die einzelne Partei entfällt. Das macht den Unterschied zwischen einem abgelehnten und einem bewilligten Antrag. Was ein Gesamtkonzept fürs Mehrfamilienhaus umfasst, zeigen wir auf der Seite zur Ladeinfrastruktur im Mehrfamilienhaus. Weitere Hintergründe zu den rechtlichen Rahmenbedingungen für Ladeinfrastruktur in der Schweiz finden Sie beim Bundesamt für Energie (BFE).

Argumente für die STWEG-Versammlung

  • Wertsteigerung der Liegenschaft – Ladeinfrastruktur ist Standard
  • Basisinfrastruktur einmal erstellt – jeder weitere Ladepunkt günstiger
  • Dynamisches Lastmanagement – meist kein Anschluss-Upgrade nötig
  • Verbrauchserfassung pro Parkplatz – jede Partei zahlt nur ihren Strom
  • Förderbeiträge je nach Kanton CHF 250–3'000 pro Ladepunkt

Was kostet eine Wallbox im Stockwerkeigentum?

Die Kosten gliedern sich in zwei Blöcke. Basisinfrastruktur (trägt die Gemeinschaft oder der Eigentümer der Liegenschaft): Zuleitung, Unterverteilung und Lastmanagement kosten je nach Gebäudegrösse und Kabelweg zwischen CHF 6'000 und 16'000. Das klingt nach viel – aber diese Investition ermöglicht alle künftigen Ladepunkte. Einmal erstellt, ist jeder weitere Anschluss deutlich günstiger.

Pro Ladepunkt (trägt die einzelne Partei): Wallbox, Zähler, Installation und Kabelweg vom Verteiler zum Parkplatz: CHF 2'500–6'500. Die Spanne hängt vor allem von der Kabellänge und vom gewählten Wallbox-Modell ab.

Förderungen gibt es je nach Kanton – gerade für Mehrfamilienhäuser haben einige Kantone gezielte Programme. Basel-Stadt unterstützt Grundinstallationen, Luzern fördert Basisinfrastruktur für E-Mobilität, und der Kanton Zürich hat ein Förderprogramm für Ladeinfrastruktur-Anschlüsse (Budgetstand jeweils aktuell prüfen). Wir klären vor Baubeginn, welche Förderungen für Wallboxen in Ihrem Kanton verfügbar sind. Wie die Wallbox-Abrechnung im Mehrfamilienhaus eingerichtet wird, erklären wir auf der Detailseite.

Projektbeispiel: 6-Parteien-Liegenschaft in Ostermundigen

Ausgangslage: Eine Stockwerkeigentümerin möchte in der Tiefgarage eine Wallbox installieren. Zwei weitere Parteien haben ebenfalls Interesse. Der Hausanschluss ist auf 40 A (3-phasig) dimensioniert – ausreichend für den bisherigen Verbrauch, aber nicht für drei zusätzliche 11-kW-Ladepunkte ohne Steuerung.

Lösung: Konzept mit dynamischem Lastmanagement, das den bestehenden Hausanschluss nutzt. Die Basisinfrastruktur (Zuleitung, Unterverteilung, Lastmanagement) wird auf 10 Ladepunkte dimensioniert, damit spätere Parteien ohne neue Baustelle nachrüsten können. Die Kosten für die Basisinfrastruktur trägt die Gemeinschaft, die einzelnen Ladepunkte bezahlt jede Partei selbst.

Ergebnis: Drei Wallboxen installiert, TAG und IA beim Elektrizitätswerk erledigt, Förderantrag im Kanton Bern eingereicht. Gesamtdauer vom STWEG-Beschluss bis zur ersten Ladung: 4 Wochen.

Mehrere Wallboxen in einer Tiefgarage einer Stockwerkeigentümer-Liegenschaft, dynamisches Lastmanagement

Ein Hausanschluss · mehrere Ladepunkte · sauber abgerechnet

Nr. 05 — Nächster Schritt

Bereit für die Wallbox in Ihrer Stockwerkeigentümer-Liegenschaft?

Sie brauchen ein Konzept, das die STWEG-Versammlung überzeugt – nicht eine Broschüre, sondern eine konkrete Kostenaufstellung mit Varianten. Wir erstellen Ihnen die Offerte kostenlos, inklusive Aufteilung in Gemeinschafts- und Einzelkosten.

  • Offerte kostenlos, verbindlich nach Freigabe
  • TAG- & IA-Einreichung beim E-Werk und Förderantrag inklusive
  • Eigene Monteure – kein Subunternehmer in Ihrer Tiefgarage
Nr. 06 — Fragen & Antworten

Häufige Fragen zur Wallbox im Stockwerkeigentum.

Sechs Fragen, die uns Stockwerkeigentümer und Verwaltungen am häufigsten stellen – direkt beantwortet.

Brauche ich die Zustimmung der Eigentümergemeinschaft für eine Wallbox?

Ja, in den meisten Fällen. Selbst wenn Ihr Parkplatz im Sonderrecht liegt, führt die Stromleitung in der Regel durch gemeinschaftliche Gebäudeteile. Das macht die Installation bewilligungspflichtig. Ob ein einfaches oder qualifiziertes Mehr nötig ist, hängt vom Reglement Ihrer STWEG ab. Wir liefern Ihnen die technische Entscheidungsgrundlage für die Versammlung.

Wer bezahlt die Wallbox-Installation im Stockwerkeigentum?

Die Kosten werden typischerweise aufgeteilt: Die Basisinfrastruktur (Zuleitung, Lastmanagement, Unterverteilung) trägt die Gemeinschaft – sie kommt allen künftigen Ladepunkten zugute. Den eigentlichen Ladepunkt (Wallbox, Zähler, Kabelweg zum Parkplatz) bezahlt die jeweilige Partei. Ein fairer Verteilschlüssel ist Teil unseres Konzepts.

Reicht der Hausanschluss für mehrere Wallboxen?

In vielen Fällen ja – dank dynamischem Lastmanagement. Das System verteilt die verfügbare Leistung intelligent auf alle Ladepunkte und berücksichtigt den aktuellen Gebäudeverbrauch. So können oft 5–10 Wallboxen betrieben werden, ohne den Hausanschluss erweitern zu müssen. Ob das bei Ihrer Liegenschaft funktioniert, prüfen wir beim Machbarkeits-Check.

Wie lange dauert die Installation einer Wallbox im Stockwerkeigentum?

Die reine Installation dauert 1–3 Tage, je nach Anzahl der Ladepunkte und Komplexität des Kabelwegs. Die Vorbereitungszeit ist oft länger: Machbarkeits-Check, Offerte, STWEG-Beschluss und Planung benötigen zusammen 2–8 Wochen – abhängig davon, wann die nächste Versammlung stattfindet.

Kann ich als einzelne Partei eine Wallbox installieren, ohne die Gemeinschaft einzubeziehen?

Technisch möglich, aber nicht empfehlenswert. Eine Einzellösung umgeht das Lastmanagement und blockiert möglicherweise Kapazität für spätere Ladepunkte. Ausserdem brauchen Sie für den Kabelweg durch gemeinschaftliche Bereiche trotzdem die Zustimmung. Ein Gesamtkonzept ist langfristig günstiger und vermeidet Konflikte.

Gibt es Förderungen für Wallboxen im Stockwerkeigentum?

Je nach Kanton ja. Einige Kantone fördern gezielt die Ladeinfrastruktur in Mehrfamilienhäusern – etwa Basel-Stadt für Grundinstallationen oder Luzern für Basisinfrastruktur. Die Förderbeträge liegen bei CHF 250–3'000 pro Ladepunkt. Wir prüfen vor Baubeginn, welche Programme für Ihre Liegenschaft in Frage kommen, und übernehmen die Antragstellung.

Wallbox · Stockwerkeigentum

Lassen Sie uns Ihr STWEG-Konzept rechnen.

Offerte kostenlos. Antwort in 48 Stunden. Machbarkeits-Check, STWEG-Vorlage, TAG- und IA-Einreichung beim E-Werk und Fördercheck inklusive.